Unsere ersten Tage in Mosambik

30° C im Schatten im tiefsten Winter. Ratet wo wir uns gerade aufhalten- Nein! Nicht in der Sauna, sondern in Afrika, um genau zu sein im Norden von Mosambik und um noch genauer zu sein in Iapala, einem kleinen Dorf in der Nähe von Nampula. Wir, das sind Annalena und Joelle, gerade mit der Schule fertig geworden, wagen jetzt für 3 Monate das Abenteuer Afrika und wollen euch so weit es geht davon berichten:
Am Donnerstag sind wir in Mosambik angekommen und haben uns zunächst mehrere Missionsstationen angeguckt (in Nampula und in Ribaué). Nach dieser längeren Reise über die nicht asphaltierten und schlaglöcherreichen „Straßen“ sind wir endlich in Iapala angekommen. Neben Skorpionen, Kakerlaken, Moskitos und leckeren Bananen gibt es hier auch noch 3 sehr nette Schwestern. Sie zeigen uns die afrikanische Welt und lassen uns an ihr teilnehmen.
Gestern war Sonntag und damit Ruhetag. Wir sind in die dazugehörige Kirche gelaufen und haben an einem afrikanisch-katholischen Gottesdienst teilgenommen. Obwohl wir nicht so viel verstanden haben hat uns der Gottesdienst sehr gut gefallen. Es wurde viel gesungen, getrommelt und mitgeklatscht. Am Ende des Gottesdienst haben wir uns vor der ganzen Kirchengemeinschaft vorgestellt, weil alle wissen wollten wie wir heißen und woher wir kommen, da hier alle sehr neugierig sind. Auffällig war, dass so gut wie alle Frauen Babys oder Kleinkinder mit im Gottesdienst hatten.
Nach der Zeremonie haben wir uns das Krankenhaus angesehen, in dem wir hoffentlich bald auch arbeiten werden. Doch nicht nur die Räumlichkeiten sind ganz anders als in einem deutschen Krankenhaus selbst ist kaum ein Patient zu finden.
So, jetzt sind wir erstmal gespannt was die nächsten Tage noch passieren wird und berichten euch natürlich davon, sobald wir mal wieder Internet haben.

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