Verkuerzte sonnige Woche

Unsere Woche fing schon sonnig an. Da geht es einem gleich viel besser. Ueber die Woche waren die Schueler recht ruhig, daher war es auch angenehm fuer mich. Nach dem Unterricht wurden wir gefragt, ob wir die Kerzen fuer die Erstkommunion schmueken koennten. Der Gottesdienst fand dafuer am darauffolgenden Tag um halb 10 statt. Dort standen die 35 Kinder mit den Kerzen und alle in Weis. Die Jungs hatten eine Hose und ein Hemd an. Die Maedchen waren in einem Traum aus Tuell gehuellt. Die Messe ging anderthalb Stunden. Also wir im Convent zurueck waren, wurde uns gesagt, dass durch einen Streik, die Schueler nicht in die Schule gebracht werden koennen und wir deshalb frei haetten. Auch der Mittwoch war frei, da dieser der letzte Tag des Festes war. Um halb 10 gingen wir dann die Messe fuer drei Stunden. Wir wurden von der St. Thomas Gemeinde zum Mittagessen eingeladen. Der Rest des Tages verlief recht sonnig und warm. Und dann war auch schon Donnerstag. Nach dem Schultag gingen wir mit Roshjana zu einer Schneiderin, die unsere Saribluse naehen sollte. Nach dem geschaeftlichen ( abmessen, Preis und Abholdatum) bot sie uns noch einen Kaffe und etwas Suesses an. Am Freitag brachte uns Roshjana die genaehte Arbeitskleidung mit, diese besteht aus einer Hose, einem langen Oberteil und einem Schal. So war auch der Freitag schon vorbei und das Wochenende begann. Am Samstagmorgen um halb 8 standen wir in der Kueche, damit uns Sr. Roshini zeigen konnte, wie wir den indieschen Kaffee kochen muessen. Nach dem Fuerhstueck sind wir spazieren gegangen. Es war aber nicht wirklich schoen fuer uns, denn Kinder meinte, sie muessten uns mit Steinen abwerfen. Das ist uns auch noch nie passiert. Vorallem, weil wir nicht das erste Mal den Weg gelaufen sind. Wir sind auch auf keine plausieble Erklaerung gekommen, dass wir was falsch gemacht haetten. Naja egal. Am spaeten nachmittag trafen wir uns mit Roshjana. Sie lud uns ein bei ihr Kaffe zu trinken undauch wers nicht glaubt, wurde uns etwas Suesses angeboten. Danach sind wir zu einer Freundin von ihr, bei der wir dann einen Fruchtsaft tranken. Am Ende machten wir noch einen Spaziergang zusammen. Dort wurden wir dann noch von einer Frau eingeladen Kokosnussmilch zutrinken. Wie man merkt sind die Inder wirklich sehr gastfreundlich und freuen sich auch immer, wenn wir mit einem breiten strahlen die Einladung annehmen und uns genauso bei ihnen bedanken. Nach den ganzen Besuchen waren unsere Baeuche schon odentlich gefuellt und das Abendessen hatte weniger platz gefunden. So kann man nauerlich auch sein Wochenende verbingen. Wir hatten recht viel Spass dabei gehabt. Naechste Woche gibt es dann einen neuen Bericht. Bis dahin viele liebe Gruesse aus dem recht sonnigen Thoothoor

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