Schule, Riksha fahrt und Kirchenmusik

Am Montag (17.6)fand fuer die ganz kleinen (3Jahre alt) der Kindergarten an. Der Schultag laeuft wie folgt ab: kurz vor 9 kommen die ersten Schueler. Um 10Uhr beginnt die allgemeine  Begruessung mit allen Schuelern, diese geht etwa eine halbe Stunde, danach findet der Unterricht fuer die Schueler. Der Unterricht in der Klasse U.K.G., in der ich zur Zeit bin , sieht so aus, dass die Schueler Englisch (das ABC und Blumen lernen), Mathe( zaehlen von 100rueckwaehrts bis 50 und dies dann aufschreiben) und Tamil am Ende warden dann noch Lieder gesungen. Um 13 Uhr gibt es seine Stunde Mittagspause und darauf noch eine Stunde Unterricht . Gegen halb 4 werden alle Schueler abgeholt. Wahrend dem Unterricht verbessere ich die Hausaufgaben in Englisch, also das ABC und in Mathe, die Zahlen danach schreibe ich in die 52 Hefte jeweils die neue Aufgaben auf.

Am Abend vom Montag wurde eine kleine Abschlussmesse fuer Sr. Flowery gehalten. Es war eine sehr kleine Runde die vier Schwestern, die zwei Pater , Anna und ich. Da wir dabei waren wurde der groesste Teil der Messe in Englisch gehalten, dies fande ich sehr aufmerksam.

Sr. Veena  kam am Dienstag und blieb bis Freitag zu besuch. Auch Sr. Roshni kam am Dienstag, Sie wird die neue Scuhlleiterin. Am  naechsten Tag wurde sie von den Schuelern und Lehrerinnen willkommen gehiessen und Sr. Flowery verabschiedet. Am Freitag war der Schultag fuer uns etwas kuerzer, da Sr. Veena uns gefragt hatte, ob wir Sr. Pavana und Sie begleiten wollen. Wir fuhren zur suedlichsten Stadt Indiens, die in  Kanyakumar liegt. Dort kreuzen sich der Indische Ozean, das Arabische Meer und der Golf von Bengalen. Auf der Fahrt erzaehlte uns Sr. Pavana vom Tsunami 2004. Sie berichtete uns, waehrden wir  durch Tamil Nadu fuhren wie der Tsunami die Fischerdoerfer und die Familien teilweise ausgeloescht hatte. „Am zweiten Weihnachstfeiertag waren die Kinder draussen am Strand und spielten. Da das Wasser zuruck ging, lagen 100 von Fischen auf dem Strand, diese sammelten die Kinder ein um ihren Eltern eine Freude zu machen. Durch die Welle die an kamm starben sehr viele Kinder direct, viele wollten um ihr leben rennen, doch hinter den Haeusern/ Huetten war ein Fluss, der mit vielen Algen bewachsen waren, von weitem sah der Fluss wie eine Wiese aus.  Somit sanken sie ein und die Welle ueberfluttete sie. Sr. Pavana erzaehlte noch, dass viele Organisationen und Gemeinden den Opfern durch Lagern geholen haben.“ Es war ein sehr seltsames Gefuehl an den Doerfern un und dem Fluss entlang zufahren, wir haben einfach nur gehofft, dass jetzt nichts passiert.

Doch wir sind heil angekommen und sind mit einer Faehre, auf diese durften 60 Personen mitfahren, doch die Inder nehmen das nicht so Ernst. Sie dachten bestimmt: “ Paar mehr Leute schaden dem, Boot ja auch nicht 😀 und somit fuhren wir auf die Tempel Insel “Vivekananda Rock Memorial”.

Die Aussicht war unglaublich… Um uns herrum war das Meer und wir haben auf die Stadt geschaut. Also wir dann wieder zur Sr. Veena gestossen sind schlenderten wir noch an den Staenden entlang und tranken aus einer Kokosnuss und assen noch das Fruchtfleisch. Am Abend kauften wir noch Boxen fuer die Schule und gegen halb 9 suchten wir einRestaurant auf. Es war richtig lecker. Wir assen, ein Teig mit Zwiebel(verglaichbar mit Zwiebelkuchen) dazu drei verschiedene Sossen und einen wirklich leckeren Kaffee 😉

Gestern  (22.6) sind wir mit Sr. Pavana  in einer Dreiradriksha nach Marthnandam gefahren um uns dort Arbeitskleidung im Sariladen „Sathasivan Pillai Sons” zu kaufen. Die Auswahl war wirklich riessen gross. Jede Menge von buten tollen bestickten Stoffe und Kleidung. Doch am Ende konnte ich mich fuer ein Sari und zwei Sets entscheiden die aus einem Schal, einer Hose und einem Oberteil bestanden. Gluecklich und zurfienden furhren wir den selben engen, mit Schlagloechern uebersaehten Strassen zurueck. Ich habe mal wieder festgestellt, dass ich echt Nerven bewahren muss, wenn unser Rikashafahrer durch die Strassen rasst 🙂  Doch bist jetzt bin ich ja des mal heil im Convent angekommen 😀

 

Heute, am Sonntag beginnt ein zehn Taegiges Fest in Thoothoor zu Ehren des “St. John the Baptist”. Ich muss mich auf jeden Fall daran gewoehnen, dass ueber all riessen Boxen stehen, aus denen irgend welche Lieder gesungen werden. Vorallem frueh morgens …

Mal sehen wie es wird. Naechste Woche kommt dann ein neuer Bericht J

Bis dahin viele liebe gruesse

Alina

 

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